NEAR

AND ELSEWHERE

Ein Film von Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni

Ein Film von Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni

Jihlava Film Festival
Samurai

Der Film

Wenn wir keine Idee für eine bessere Zukunft haben, wie wollen wir sie dann gestalten?

Near and Elsewhere

Gerade jetzt, in Zeiten einer unsicheren gesellschaftlichen Zukunft, stellt sich „Near and Elsewhere“ eine andere Welt vor. Renommierte ExpertInnen und die alter Egos der Regisseure erschaffen einen utopischen Zukunftsort zwischen Fiktion und Realität, voller inspirierender, kritischer und auch provokanter Visionen.

Synopsis

Wie kann sich unsere Gesellschaft angesichts der aktuellen gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Herausforderungen weiterentwickeln?

„Near and Elsewhere“ stellt sich eine andere Welt vor.

Die weißrussische Literatur Nobelpreisträgerin Svetlana Alexijewich, der deutsche Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, 
die italienische Soziologin Elena Esposito, der US-weißrussischsche Medienkritiker Evgeny Morozov, die deutsche Marsforscherin Christiane Heinicke, der deutsche Zukunftsforscher Matthias Horx, die österreichische Ausnahmesportlerin Andrea Mayr und die alter Egos der Regisseure erschaffen einen utopischen Zukunftsort zwischen Fiktion und Realität, voller inspirierender, kritischer und auch provokanter Visionen.

Trailer

Cast

Swetlana Alexijewitsch
Swetlana Alexijewitsch (BLR), Schriftstellerin, Nobelpreis in Literatur, 2015

„Es war der Versuch eine Utopie umzusetzen, eine alternative Geschichte zu schreiben, eine Utopie im wirklichen Leben umzusetzen“.(Zitat aus „Near and Elsewhere“)

Swetlana Alexijewitsch (*1948 in Stanislaw, Ukraine) ist eine weißrussische Investigativjournalistin und Schriftstellerin. Sie erhielt den Nobelpreis in Literatur 2015 für ihr "vielstimmiges Werk, das dem Leiden und dem Mut in unserer Zeit ein Denkmal setzt" (Zit. Nobelpreis Komitee). In ihren Büchern verfolgt Alexijewitsch die Geschichte der kommunistischen Utopie und des Post-Kommunismus aus persönlicher Sicht vieler Zeitzeugen. Durch sorgfältige Kollagen der Interviews entstehen mosaikhafte Geschichten. Sie gibt Menschen eine Stimme, die sonst nicht gehört werden und mahnt ein, dass nicht die Masse zählt, sondern der einzelne Mensch.

 Elena Esposito
Elena Esposito (I) Soziologin

„Das Problem ist nicht, dass die Zukunft ungewiss ist. Das Problem ist, dass wir manchmal, wenn wir uns der Zukunft stellen, nicht wissen, woran wir uns orientieren sollen.“(Zitat aus „Near and Elsewhere“)

Elena Esposito (*1960 in Milano, Italien) ist eine italienische Soziologin, Autorin und Professor der Soziologie an der Universität Bielefeld und an der Universität Modena-Reggio Emilia. Sie studierte Politikwissenschaften und Philosophie bei Umberto Eco an der Universität Bologna, machte ihr Doktorat bei Niklas Luhmann und ihre Habilitation an der Universität Bielefeld. Sie arbeitet hauptsächlich mit Themen, die mit der zeitlichen Dynamik der modernen Gesellschaft zu tun haben und die das Problem betreffen, wie man seine gegenwärtigen Entscheidungen angesichts einer ungewissen Zukunft gestaltet.

Christiane Heinicke
Christiane Heinicke (D), Geophysikerin, „Marsforscherin“

„Ich denke, die Motivation ist mit der wichtigste Faktor dabei, dass man sich wirklich darauf einlässt und wirklich dahinter steht und sich vornimmt, das durchzustehen.“(Zitat aus „Near and Elsewhere“)

Christiane Heinicke (* 1985 in Bitterfeld, Deutschland) ist eine deutsche Geophysikerin und Ingenieurin. Sie machte ihren Bachelor in Angewandter Physik an der TU Ilmenau und ihren Master in Geophysik an der Universität Uppsala. Sie wurde als eine von fünf WissenschaftlerInnen ausgewählt, um an der einjährigen IV. HI-SEAS NASA Mission teilzunehmen, in der das Leben auf dem Mars simuliert wurde. Eine der Hauptaufgaben dabei war die Gruppendynamik und das Konfliktmanagement in der Isolation zu untersuchen. Zur Zeit arbeitet sie an einem Mondbasis Prototyp an der Universität Bremen.

Matthias Horx
Matthias Horx (D), Zukunftsforscher

„Die Zukunft muss auch immer das Überraschende, das Andere, das eben noch nicht Gedachte beinhalten.“(Zitat aus „Near and Elsewhere“)

Matthias Horx (* 1955 in Düsseldorf, Deutschland) ist einer der einflussreichsten Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Zwischen 1980 und 1992 hat er als Autor, und Redakteur des Magazins Tempo, Die Zeit und Merian gearbeitet. 1993 hat er das erfolgreiche Trendbüro Hamburg zusammen mit Peter Wippermann gegründet. Fünf Jahre später hat Matthias Horx das Zukunftsinstitut mit Sitz in Wien und Frankfurt gegründet. Das Zukunftsinstitut beschäftigt sich interdisziplinär mit gegenwärtigen Trends und zukünftigen Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und im alltäglichen Leben durch die Verbindung von System-, Sozial-, Kognitions- und Evolutionswissenschaften. Matthias Horx lehrt an verschiedenen Universitäten Zukunftsforschung.

Andrea Mayr
Andrea Mayr (A), Langstreckenläuferin

„Aufgeben ist keine Option. Aufgeben, da ärgert man sich danach noch viel mehr, als wenn man es durchgezogen hätte.“(Zitat aus „Near and Elsewhere“)

Andrea Mayr (*1979 in Wels, Österreich) ist eine österreichische Langstreckenläuferin und Medizinerin. Sie ist vielfache Österreichische Meisterin, zweifache Olympionikin (2012, 2016), dreifache Europameisterin sowie sechsfache Weltmeisterin im Berglauf, Vize-Europameisterin im Duathlon (2014) und Weltmeisterin im Skibergsteigen (2017). Sie siegte beim Vienna City Marathon mit einer Zeit von 2:30:43 Stunden. Sie hält den österreichischen Rekord über den Halbmarathon und Marathon.

Evgeny Morozov
Evgeny Morozov (BLR), Journalist, Autor

„Wer soll den Wandel herbeiführen? Wer hat die Fähigkeit, diese Agenda voranzubringen?“ (Zitat aus „Near and Elsewhere“)

Evgeny Morozov (*1984 in Salihorsk, Belarus) ist ein Autor mit weißrussischen Wurzeln. Er beschäftigt sich mit politischen und sozialen Auswirkungen des Internets und zukünftiger Technologien. Seine Artikeln erscheinen unter anderen in folgenden Zeitungen: New York Times, New Yorker, Financial Times, Economist, Wall Street Journal, London Review of Books. Er hat eine monatliche Kolumne in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, der El País und der Corriere della Sera. Morozov war Fellow der New America Foundation und forscht an der Harvard University über die Geschichte des Internets und promovierte von 2013 bis 2018 dort. Zuvor war er Yahoo-Fellow an der Edmund A. Walsh School of Foreign Service der Georgetown University. Im Juli 2009 sprach er auf der TED Conference. Er bloggte für das Foreign Policy Magazine und war Leiter der Neuen Medien bei der NGO Transitions Online.

Benny Techen
Benny Techen (DK), Leuchtturmwärter

Benny Techen ist einer der Leuchtturmwärter des letzten bemannten Leuchtturms in Dänemark, dem Drøgden Fyr Leuchtturm. Er hat dort über 17 Jahre lang gearbeitet. Nun soll ein optisches Überwachungssystem die Menschen im Leuchtturm ersetzen, was Benny Techen mit großer Sorge und Skepsis sieht.

Joseph Vogl
Joseph Vogl (D), Philosoph, Kulturtheoretiker, Autor

„ Wir leben in einer Zeit, die ein bisschen von einer politischen Sklerose geprägt ist, d.h. uns mangelt es an politischer Fantasie.“(Zitat aus „Near and Elsewhere“)

Joseph Vogl (*1957 in Eggenfelden, Deutschland) ist ein deutscher Philosoph, Kulturtheoretiker und Autor. Zur Zeit ist er Professor für moderne deutsche Literatur und Medienstudien an der Humboldt Universität Berlin und „Permanent Visiting Professor“ an der Princeton Universität. Joseph Vogl beschäftigt sich u.a. mit dem historischen Prozess, in dem die Finanzmärkte immer mächtiger wurden und in dem Staaten in eine immer größere Abhängigkeit gerieten. In seinem 2010 erschienenen Werk "Das Gespenst des Kapitals" ist es sein Ziel, den nicht hinterfragten Glauben an den Aufstieg des Neoliberalismus und die heilsbringende Kraft des selbstregulativen Marktes zu demystifizieren. Weitere Schwerpunkte liegen in der Verschränkung zwischen Wissen und Literatur (‘Poetologien des Wissens’) und in der Diskurs- und Medientheorie. Mit seinem Buch "Der Souveränitätseffekt" stand Vogl auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015 in der Kategorie Sachbuch.

Natasja Juul
Natasja Juul (DK), Schauspielerin

Natasja Juul (*1993) ist eine dänische Schauspielerin und Singer/Songwriterin. Sie studierte an der Akademiet For Utæmmet Kreativitet und an der Musik og Teaterhøjskolen. Sie hat unter Christian Pedersen, Caroline Sascha Cogez und Marie Beltman gearbeitet. 2015 hat sie den Ekko Short List Award als Beste Schauspielerin für ihre Rolle in dem Kurzfilm "Natasja Jensen" gewonnen.

Enrique Fiss
Enrique Fiss (D), Schauspieler

Enrique Fiss (*1993 in Hamburg, Deutschland) ist ein deutscher TV- and Theater Schauspieler. Er absolvierte die renommierte Schauspielschule Max-Reinhardt Seminar in Wien. Er spielte in zahlreichen Produktionen, beispielsweise am Volkstheater Wien, am Schauspielhaus Hamburg, an der ADK Ludwigsburg, am ITSelF-Festival Warschau, dem Schönbrunner Schlosstheater sowie in deutschen TV Serien. Zur Zeit ist er Ensemblemitglied des Theaters Erlangen.

Maartje Pasman
Maartje Pasman (NL), Tänzerin

Maartje Pasman (1988), ist eine holländische Tänzerin mit indonesischen Wurzeln. Sie wuchs in Amsterdam auf und studierte zeitgenössischen Tanz an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Sie tourte national und international mit der Produktion „Couple Like #2“ von Keren Levi & Ugo Dehaes, die den niederländischen „Zilveren Krekel“ – Preis für herausragende Jugendproduktion (2011) gewann. Von 2011 bis 2013 war sie bei De Dansers (Utrecht) engagiert und tourte weltweit. 2013 gewann die Ko-Produktion „Roses“ von De Dansers und Theater Strahl Berlin, den Ikarus Preis für das beste Jugendtheaterstück. Zwischen 2013 und 2016 war sie als Tänzerin am DSCHUNGEL WIEN beschäftigt und tanzte in zahllosen Kinder- und Jugendstücken. Gemeinsam mit den TänzerInnen Steffi Jöris und Rino Indiono wurde sie mit dem STELLA14 - Darstellender.Kunst.Preis in der Kategorie „Herausragende darstellerische Leistung“ ausgezeichnet. Seit dem Sommer 2016 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Wien und ist Mitglied des Vereins Körperverstand Tanztheater Wien. Ihre künstlerischen Leistungen brachten ihr 2018 das danceWEB-Stipendium des ImPulsTanz Festival und das Start-Stipendium des Bundeskanzleramts für Kunst und Kultur ein.

 Lisa Bunderla
Lisa Bunderla (A), Tänzerin

Lisa Bunderla (*1986 in Judenburg, Österreich) lebt in Wien als freischaffende Tänzerin, Tanzlehrerin und Choreographin. 2013 machte sie ihren Abschluss an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Dance- und performance-projects mit Hubert Lepka (Sofamaschine / Wien 2011), Virginie Roy-Nigl (Four 5 / ELIA Biennal Conference, Wien 2012), Ulduz Ahmadzadeh (Seit Ewigkeiten / Bratislava 2012, Falling up / Wien 2013, Seven Cities Of Love / Wien 2014), Virginie Dejeux (Through The Text: Faces / Dijon 2013), Stephan Rabl (Spiegelspiele / Dschungel Wien 2016), Erik Kaiel (Ikarus oder der Traum vom Fliegen / Dschungel Vienna 2016), Paola Aguilera (Mein kleines Meer / Dschungel Wien 2016) Eigene Arbeiten: (animo/ fifoo performing arts project, Wien 2013), (Wunderjahre/ Dschungel Wien 2015), Traumland, 2018, zusammen mit Akino Distelberger.

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